Wie schön und wohltuend ist es, wenn trotz der derzeit geltenden Einschränkungen alles in die Wege geleitet wird, damit Tradition weiterhin gepflegt und hochgehalten werden kann.
So war es am 4. Oktober für den MGV Afritz selbstverständlich, den Afritzer Kirchtag – traditionsgemäß – mit der musikalischen Umrahmung des Festgottesdienstes zu beginnen.
Zu den Klängen von unter anderem Schuberts Gloria und Sanctus aus der „Deutschen Messe“ konnten die Gottesdienstbesucher auch eine stimmungsvoll, vom Familienkreis geschmückte Kirche bewundern, denn – wie es in Afritz Sitte ist – werden Kirchtag und Erntedank gleichzeitig gefeiert.
Für Sänger und Kirchtagsbesucher ist auch das, an die Messe anschließende Singen am Vorplatz ein fixer Bestandteil des Kirchtagtreibens, bei welchem auch dieses Jahr vom Chor Liedklassiker wie „Mein Afritz“ oder „…und zan Kirchtag is lustig“ mit Freude – und Jodler – dargebracht wurden.
Die, vom örtlichen Fussballverein gestellte „Zech“, ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, den lang gelebten Brauch des „Hochlebens“ zu zelebrieren, dieses Jahr halt ohne traditionellem Tänzchen.
Und wie es für den MGV Afritz Usus ist, wurde danach beim Gasthof Linder noch viel gesungen, gelacht und – mit Abstand – gefeiert.
Tradition leben in Zeiten wie diesen? Ja, natürlich!